DIE SPRACHE DER ZEHEN
IMRE SOMOGYI REGISTRIERT DIE DETAILS
Das
Betrachten der Zehen ist unbemerkt seine zweite Natur geworden. Imre Somogyi
hat nach jahrelangem Studium entdeckt, dass Stand und Form der Zehen viel über
die Persönlichkeit eines Menschen aussagen. "Einmal bewarb sich jemand
als Sekretärin. Sie trug offene Schuhe, wodurch ich sehen konnte, dass
sie ein Mensch vieler Worte war, wenig Verstand. Sie wurde jedoch aufgrund ihrer
Unterlagen eingestellt, hat ihre Probezeit aber nicht bestanden." Somogyi
gilt als Gründer der "Zehenlehre". Er hat ein Buch über
dieses Thema geschrieben, das in der Zwischenzeit in zehn Sprachen herausgegeben
wird. Weiterhin ist er beschäftigt mit einem Arbeitsbuch und bildet Leute
aus, die seine Theorie in die Praxis umsetzen. Er gibt auch Lesungen wie am
5.3.1998 in seinem Wohnort. Interessenten können sich dann die Zehen von
ihm lesen lassen. Sein Interesse entstand vor Jahren, als er für die Nachrichtenrubrik
"Hier und Jetzt" des NCRV arbeitete und fand, dass er als Journalist
die Neuigkeiten zu oft auf negative Kriterien hin auswählen musste. Er
wollten dem in seinem Privatleben etwas Positives gegenüberstellen und
begann sich in die alternative Heilkunde zu vertiefen, so ließ er sich
langsam aber sich immer mehr von den Zehen faszinieren.
"Teile des Körpers spiegeln den Zustand des Ganzen wider. Irisdiagnostik und Fußreflexzonen sind die Vorbilder dafür. Ich vermute, dass das für die Zehen auch gilt die Formen ja die Basis der Person." Und so ging er auf die Suche nach Informationen darüber, im In- und Ausland, aber er konnte nicht klüger werden. Daraufhin beschlossen er und seine Frau Zusammenhänge zu suchen. "Eine spannende Zeit brach an," sagt Somogyi. "An Stränden, in Cafes, in Schwimmbädern und Saunas: immer nach den Zehen schauen. Und wir wurden immer klüger. Und dann ging uns ein Licht auf, als wir einen Supermacho mit einem krummen linken kleinen Zeh sahen. Das machte uns deutlich, dass er Probleme mit seiner Sexualität hat.
Wir werden auch ein stets populäreres Paar auf Festen," sagt Somogyi. "Um Stimmung zu machen, werden wir regelmäßig gebeten, Analysen vorzunehmen. Und das tun wir gern." Alles in allem lernten sie stets mehr und beschlossen nach einiger Zeit ihr Wissen, durch ein Buch zu vermitteln- vor allem auch wegen der vielen Bitten hierum. Aber bevor es soweit war, wollten sie der Welt beweisen, dass ihre Theorie stimmte. Vierzig ihnen Unbekannte kamen vorbei, um ihre Zehen zu zeigen. "Bei 95 % der Fälle schien die Beschreibung der besagten Person zu stimmen." Daraufhin ging alles rasend schnell. Gegenwärtig sind laut Somogyi die Pediküren und Fußpfleger diejenigen, die die Theorie in ihrer Praxis in die Tat umsetzen. Das Buch "Zehen lesen" ist Pflichtlektüre an den Akademien für Naturheilmethoden. Aber er kennt auch andere Interessierte, die sein Buch verwenden, um mehr zu wissen über den Charakter, die Gefühle von Neugeborenen oder geistig Behinderten. "Diese können selber nicht sagen, warum sie etwas gerade so tun, wie sie es tun. Indem man ihre Zehen liest, kann mehr Verständnis entstehen für ein bestimmtes Verhalten oder man kann sich besser darauf einstellen. Die Theorie wird auch als Hilfsmittel gebraucht für die Erziehung und die Verbesserung von Beziehungen. Es ist immer ein sehr verwendbarer Mechanismus," weiß er.
Beim
Zehenlesen berücksichtigt Somogyi eine große Anzahl von Merkmalen
wie Abmessung, Form, Stand der Zehen in Vergleich mit den anderen. Verfärbungen
und Schwielen. Alles hängt nach seiner Meinung zusammen. Um ein paar sehr
grobe Merkmale zu nennen: ein starker großer Zeh steht für ein großes
verbales Vermögen, jemand mit runden Zehen ist taktisch und freundlich,
jemand mit eckigen Zehen dagegen ist recht direkt und hat nichts mit anderen
zu tun. Hat jemand krumme Zehen, dann lässt er sich einfach beeinflussen
und gibt schnell auf. Ein langer zweiter Zeh bezeichnet, dass jemand ambitioniert
ist und ein Ribbel im Nagel des großen Zehs bedeutet, dass jemand aus
seinem Gleichgewicht gewesen ist. Somogyi: "Alles ist an den Zehen abzulesen.
Du kannst dich absolut nicht anders geben als du bist."
Autor und Erfinder des ZEHEN LESENs Imre Somogyi hat alles in allem sowohl im
In- als auch im Ausland mehr als hundert Auftritte und Interviews im Radio und
im Fernsehen gehabt. Er sagt selbst, dass er regelmäßig "recycled"
wird. Wenn Strandwetter ist, gibt es sicher wieder eine Zeitung/eine Zeitschrift,
die auf das ZEHEN LESEN aufmerksam macht. Manche Blätter schicken Fotos
von Zehen mit dem Versuch auf der Basis hiervon Charaktere zu analysieren. So
konnte es passieren, dass ein englisches Blatt ein Foto von Lady Diana (vor
ihrem tragischen Tod) abschickte ohne zu sagen, um wessen Zehen es sich handelte.
Das führte zu einem Artikel, worin die Geheimnisse von Di enthüllt
wurden. Imre Somogyi ist über diese Art Artikel nicht besonders ansprechbar.
Er möchte das ZEHEN LESEN am liebsten aus den Boulevardblätten haben
und es mehr in einer Umgebung sehen, in der man damit beschäftigt ist,
Menschen zu helfen, ihre Lebensqualität zu verbessern.